Ganz Salzburg Bewegen

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt ein Mindestmaß an regelmäßiger herzgesunder Bewegung. Laut der österreichischen Gesundheitsstatistik erfüllt weniger als die Hälfte der österreichischen Allgemeinbevölkerung diese Empfehlung, und bestimmte Bevölkerungsgruppen sind tendenziell unterdurchschnittlich aktiv: die Altersgruppe 30-44 Jahre, Pensionist:innen, und Personen mit Migrationshintergrund, mit geringerem Einkommen oder mit niedrigerem Ausbildungsstand.

Ziel des Projekts „Ganz Salzburg Bewegen“ ist es, auf diese unterdurchschnittlich aktiven Bevölkerungsgruppen in der Stadt Salzburg gezielt zuzugehen und mit den Bürger:innen gemeinsam Vorschläge zur Förderung regelmäßiger herzgesunder Bewegung zu erarbeiten. Dieser Austausch und die Einbindung der Bürger:innen findet im Verlauf von drei öffentlichen Veranstaltungen statt, die im Frühling, Sommer und Herbst 2023 im Salzburger Stadtteil Lehen abgehalten werden: Im Bürger:innengespräch wird der Austausch eröffnet. In der Ideenwerkstatt werden Vorschläge gesammelt und konkretisiert. In der abschließenden interaktiven Ausstellung werden die Vorschläge präsentiert und zur Abstimmung gestellt. Begleitend zu diesen öffentlichen Veranstaltungen können sich Bürger:innen dem Projektteam als Mit-Forschende anschließen und sich an der Durchführung einzelner Aufgaben beteiligen. Als Ergebnis wird eine Sammlung von Lösungsvorschlägen vorliegen, die auf den Alltagserfahrungen der Bürger:innen basieren und die in einem Folgeprojekt priorisiert, umgesetzt und evaluiert werden sollen.

„Ganz Salzburg Bewegen“ findet in Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule Salzburg, dem Ludwig Boltzmann Institut für digitale Gesundheit und Prävention, der Stadt Salzburg (Bewegte Stadt) und dem Land Salzburg statt. Die finanzielle Unterstützung erfolgt durch die Fachhochschule Salzburg, Stadt und Land Salzburg und das Open Innovation in Science Center der Ludwig Boltzmann Gesellschaft.

Laufzeit

  • Jänner 2023 – Dezember 2023

Projektleitung

Förderung

  • Dieses Projekt wird im Rahmen des OIS Enrichment Fund des OIS Centers der Ludwig Boltzmann Gesellschaft finanziell unterstützt.