Überblick

In den ersten Monaten begann das Team mit der Arbeit rund um die zentrale Fragestellung: Wie schaffen wir es, gesundheitsfördernde Bewegung nachhaltig zu steigern? An dieser Fragestellung wird mit einem offenen Forschungsansatz unter Miteinbeziehung von PatientInnen, ÄrztInnen und weiteren Experten, z.B. aus der Informationstechnologie, gearbeitet.

In ersten Projekten werden Teilfragestellungen gestellt und bearbeitet:

  • Welche Technologie kommt für den Einsatz, insbesondere in der Herzkreislaufrehabilitation, in Frage? Diese Fragestellung wird im Projekt mHealth Platform gemeinsam mit der FH Salzburg und dem AIT erforscht.
  • Welche Faktoren motivieren oder verhindern gesundheitsfördernde Bewegung in unseren Alltag? Mit einer an der FH entwickelten und am LBI optimierten App wird an der Antwort gemeinsam mit dem Psychologen der Universität Salzburg in dem Projekt SmartPA gesucht.
  • Wandern ist für viele, insbesondere auch Herz-Kreislauf-PatientInnen, ein wichtiger Bestandteil der Bewegung. Im Projekt Connect2Move wird ein Fitnesscheck vor Wanderungen entwickelt, der es ermöglicht, die Wanderrouten optimal zur eigenen Fitness auszuwählen.
  • In der Herz-Kreislauf-Rehabilitation ist Technologie ein Bestandteil der erfolgreichen Umsetzung von Bewegung. Die Fragestellungen rund um erfolgreiche Umsetzung von Bewegung aus Sicht von PatientInnen und ÄrtzInnen werden breiter in den weiteren Projekten untersucht (EXPEC und HEALTH).
  • Die Herz-Kreislauf-Rehabilitation konnte in den letzten Monaten aufgrund von COVID-19 nicht oder nur begrenzt stattfinden, deshalb wird die Auswirkungen von COVID-19 auf die Bewegungsziele der Herzkreislaufrehabilitation im Projekt CODIS untersucht.
  • Bei der Beantwortung all dieser Fragestellungen spielen (personenbezogene) Daten eine tragende Rolle, deren Schutz im Projekt Data-Protection untersucht wird.
  • Derzeit werden gesundheitlich hochrelevante von PatientInnen privat gesammelte Daten, wie die Pulsmessung mittels Smartwatches, medizinisch nicht berücksichtigt. Im Projekt Data Convener wird das geändert und ein Werkzeug für die Integration von PatientInnen gesammelten Daten in die elektronische Gesundheitsakte erstellt.